Deutsche Internationale Schule Tbilissi

Neue Schulelternvertreterin: Antje Lüdemann-Dundua

30/11/2020

Die Klassenelternvertreter unserer elf Klassen haben Antje Lüdemann-Dundua zur neuen Schulelternvertreterin gewählt. Sie wird unterstützt von ihrer Stellvertreterin Nuca Tchirakadze. Wir wünschen beiden alles Gute für diese wichtige Aufgabe.

Antje Lüdemann-Dundua haben wir gleich ein paar neugierige Fragen gestellt:

Was hat dich dazu bewogen, das Amt der Schulelternvertreterin anzunehmen?

Ich möchte mich gern in die Arbeit der Schule einbringen und sie im Sinne der Kinder und Eltern mitgestalten. Ich bin ja ein Fan von demokratischen Prozessen und von Beteiligung - dafür ist es natürlich auch wichtig, dass man selbst bereit ist, für eine Weile mal so ein Amt zu übernehmen. Ich hatte das Gefühl, das sei jetzt mal dran. 

Ihr seid eine deutsch-georgische Familie – wie ist es dazu gekommen, dass ihr nach vielen Jahren in Berlin nun nach Tbilissi gezogen seid?

Ja, wir haben schon lange mit dem Gedanken gespielt, wollten gern als Familie nicht nur in Deutschland, sondern eben auch in Georgien gelebt haben. Da der Große schon 14 ist, und die Kleine noch nicht in der Schule, war jetzt der richtige Zeitpunkt für uns, nach Georgien zu kommen. Wir waren ja oft hier, um Familie und Freunde zu besuchen aber das ist eben doch nicht das Gleiche, wie in einem Land zu leben. 

Wie haben sich eure Kinder an der Schule eingelebt – unter diesen schwierigen Bedingungen der Pandemie?

Unsere Kinder waren beide von Anfang an glücklich an der Schule und Vorschule - die anderen Kinder und die Lehrkräfte haben ihnen das Ankommen wirklich leichtgemacht. Zum Glück gab es am Anfang des Schuljahres einige Wochen Präsenz-Unterricht in der Schule und noch etwas länger in der Vorschule. Da konnten die Kinder gleich erste Freundschaften beginnen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte kennenlernen - das trägt sie jetzt natürlich durch die schwierigere Distanz-Zeit. Ich sehe auf Seiten der Lehrkräfte und Erzieher viel Engagement und Willen, das Beste aus der jetzigen Situation zu machen. Das hilft auch den Kindern, damit klarzukommen. 

Wo siehst du Schwerpunkte für deine Arbeit in der nächsten Zeit?

Ich habe beruflich mit den Kinderrechten zu tun und möchte gern die Perspektive der Kinder und Eltern in die Schulprozesse einbringen. Das ist ja nur natürlich, dass in so einer komplexen Institution wie einer Schule auch unterschiedliche Ansichten zusammenkommen. Besonders interessant ist an einer internationalen Schule ja noch der interkulturelle Aspekt. Gemeinsam mit Lehrkräften, Kindern und Eltern konstruktiv und im guten Miteinander nach den besten Lösungen für alle aber insbesondere für die Kinder zu suchen - das ist mein Ziel. Gerade in dieser Zeit des Zoom-Unterrichts gibt es doch große Herausforderungen - für die Kinder, die Lehrkräfte und die Familien insgesamt. Als Optimistin will ich immer das Beste aus allem machen und das werde ich auch als Schulelternvertreterin versuchen.