Deutsche Internationale Schule Tbilissi

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Szenische Lesung: Christian Morgenstern 01/11/2021

Auch für die Deutsche Internationale Schule Tbilissi stand der Monat Oktober im Zeichen der deutschen Sprache: Mit der szenischen Lesung „Spiel- und Ernst-Zeug“ wurde des 150. Geburtstags Christian Morgensterns gedacht. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation fand die Aufführung am 15. Oktober in der evangelischen Kirche als reine Schulveranstaltung statt.

Im Rahmen eines Theater-Projekts erarbeitete sich die 9. Klasse zuerst die allgemein bekannten heiteren Gedichte, welche durch den minimalen Einsatz theatraler Mittel einen besonderen Charakter erhielten. Da dieses Schuljahr mit Online-Unterricht begann, war der Start in dieses Projekt alles andere als einfach.

An der Schwelle vom Spaß zum Ernst stand der Prosatext „Das Vermächtnis“, welcher die vorherigen Beiträge in ein anderes Licht rückte. In ihm wird beschrieben, wie der Affe, kurz bevor er zum Menschen wird, von allen Tieren etwas mitbekommt, was die jeweilige Art auszeichnet. Und so konnte man im letzten Teil der Gedichtvorträge den Zugang zu einem sehr nachdenklichen Morgenstern finden, der einem immer - ob heiter oder ernst, ob versteckt oder offensichtlich - Weisheiten fürs Leben mitgeben möchte.

Ausflugstag 06/10/2021

Ende September haben unsere Schülerinnen und Schüler Ausflüge unternommen - alle haben das Wiedersehen und die gemeinsame Zeit sehr genossen! Da konnte auch der für Tbilissi so ungewohnte Dauerregen die Freude nicht trüben. Wir waren in Dmanisi, Bethania, Mzcheta, beim Bowling, in allen möglichen Museen und Ausstellungen und auf der Kartbahn in Rustavi.

 

Neue Klassenräume und eine Sporthalle 14/08/2021

Bauen ist immer aufregend - noch mehr unter den Bedingungen eine Pandemie! Umso mehr freuen wir uns, dass wir im Sommer noch einmal Fortschritte gemacht haben beim Bau unserer neuen Klassenräume: sie lassen schon ahnen, dass man dort bald einziehen kann. Die Sporthalle braucht noch etwas mehr Zeit, sie musste in der letzten Zeit zurückstehen, alle Konzentration galt den neuen Klassenräumen. Aber auch da sieht man schon, was es werden soll...

Abschluss der 10. Klasse 28/06/2021

Zwölf Schülerinnen und Schüler halten stolz ihr Abschlusszeugnis in der Hand - mit einer herzlichen Gratulation des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Georgien, Hubert Knirsch. Sie haben die Sekundarstufe I erfolgreich absolviert, schriftliche und mündliche Prüfungen abgelegt und sich für die gymnasiale Oberstufe qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch, Lizi Bitsadze, Leon Blank, Jasna Feilen, Andria Imedadze, Lizi Kintsurashvili, Saskia Lendfers Berndonner, Beka Megrelishvili, David Nebieridze, Annuka Niekisch, Elena Reul, Alexander Stadnitskiy und Julia Winkler! Sie haben es nicht leicht gehabt. Lange Monate gab es Online-Unterricht und quälende Ungewissheit: Wann dürfen wir wieder zurück in die Schule? Alles Gute wünschen wir unserem zweiten Jahrgang!

Fortschritte auf unseren Baustellen 09/06/2021

Im Dezember 2019 haben wir begonnen, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland unser Schulgebäude um zwei neue Seitenflügel zu ergänzen. Dort entstehen neue Klassenräume, Fachräume für Musik und Naturwissenschaften sowie zusätzlicher Raum für Lehrkräfte und Verwaltung. Gleichzeitig wird an einer Sporthalle für Schule und Kindergarten gebaut. Wir freuen uns über die deutlich erkennbaren Fortschritte!

Coaching: Selbstreflexion für Klasse 11 01/06/2021

Weißt du eigentlich, was du kannst, was du willst und wer du bist? Unsere Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse haben drei Workshop-Tage mit dem Schweizer Coach und Kommunikationstrainer Michael Berndonner verbracht - für eine Selbstreflexion und Standortbestimmung. Sie schauen schon auf die Zeit nach ihrem Schulabschluss und haben in Gruppenarbeit und individuellen Coachingsitzungen wertvolle Impulse für ihre Entwicklung erhalten. Vielen Dank, Michael Berndonner!

Unsere Lehramtspraktikantin aus Deutschland: Selma Richter 23/03/2021

Selma Richter absolviert in diesem Schulhalbjahr ihr Praktikum an unserer Schule - davon konnte sie glücklicherweise auch die Pandemie nicht abhalten. Sie studiert an den Universitäten Jena und Weimar Lehramt für Sozialkunde und Kunst. Selma ist begeistert von der großen Herzlichkeit, mit der sie in Georgien und an unserer Schule aufgenommen wurde. Wir wünschen ihr ein schönes Halbjahr bei uns!

5 Fragen an: Thea Tabagari 19/03/2021

Wir setzen unsere Interviewserie mit den Mitgliedern des Vorstands des Trägervereins der Schule fort. Folgen Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere deutschen und georgischen Vorstandsmitglieder, ihre ehrenamtliche Arbeit am Aufbau der Deutschen Internationalen Schule Tbilissi und ihren Blick auf die weitere Entwicklung der Schule.

In der letzten Folge sprechen wir mit dem Vorstandsmitglied Thea Tabagari. Viel Spaß beim Lesen!

Welche Beziehung haben Sie zu Deutschland? Wie sind Sie dazu gekommen, sich für ein deutsches Schulangebot in Georgien zu engagieren?

Ich bin als junge Studentin nach Deutschland gegangen, an die Universität Stuttgart, und erinnere mich, dass ich erst einmal einen richtigen Kulturschock hatte: die Freiheit an der Universität und die geforderte Selbstständigkeit waren mir zunächst sehr fremd. Aber ich habe mich eingelebt und mein Studium der Germanistischen Linguistik erfolgreich abgeschlossen – das war nicht einfach für eine Nicht-Muttersprachlerin. Daneben hatte ich immer Jobs zur Finanzierung meines Studiums: ich habe gekellnert, in einem Reisebüro und später dann bei Mercedes gearbeitet. Im Anschluss an mein Studium bin ich nach Georgien zurückgekehrt. Von einem deutschen Schulangebot konnte damals noch nicht die Rede sein. Aber nach den prägenden Jahren des Studiums in Deutschland war es für mich später dann ganz natürlich, sich für so etwas einzusetzen.

Wie erinnern Sie sich an die allererste Zeit der Schulgründung?

Ich gehöre nicht zu den Gründerinnen der Schule, habe die Schulentwicklung aber von Beginn an mit Interesse und Sympathie verfolgt. Anfang des Jahres 2016 bin ich dann in den Vorstand gewählt worden, damals war mein ältester Sohn bereits in der Sekundarstufe der Deutschen Internationalen Schule.

Wie hat sich die Schule seither aus Ihrer Perspektive entwickelt? Und was sind jetzt die größten Herausforderungen aus Ihrer Sicht als Vorstandsmitglied?

Die Schule hat sich sehr dynamisch entwickelt: die Schülerzahlen sind kontinuierlich gewachsen, nach vielen Jahren in wechselnden Mietgebäuden verfügen wir über einen schönen Schulcampus und bald macht unser erster Jahrgang die Abiturprüfungen. Ich bin sehr gespannt, welche Wege unsere Jugendlichen dann gehen werden! Die Veränderungen des Lernens und Lehrens durch die Pandemie sehe ich als große Herausforderung, aber auch als Chance für die Schule: Welche Erkenntnisse aus dieser Zeit können wir mitnehmen in den Schulalltag von morgen?

Wie sieht Ihre konkrete Arbeit für die Schule aus? Können Sie dazu einen kurzen Einblick geben?

Ich habe gleich nach meinem Einstieg in die Vorstandsarbeit das Baumanagement unterstützt, weil ich dazu aus meiner beruflichen Tätigkeit einige Erfahrung einbringen konnte. Außerdem berate ich in Fragen des Personalmanagements sowie der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Arbeit im Vorstand ist ein unbezahltes Ehrenamt. Was sind Sie von Beruf und wo arbeiten Sie, wenn Sie nicht gerade für die Schule aktiv sind?

Zu der Zeit, als ich mein Studium abschloss, wusste man noch nicht so recht etwas anzufangen mit Geisteswissenschaftlern in der Wirtschaft. Aber ich war immer schon eher ein mathematisch-technisch denkender Mensch und habe dann fast zehn Jahre lang im Bankensektor gearbeitet. Derzeit bin ich für das georgische Unternehmen „Luca Polare“ tätig und unterstütze da vor allem den Weg ins internationale Geschäft. Außerdem engagiere ich mich seit Kurzem in der Schweizer Stiftung BPN (Business Professionals Network) für den Aufbau von Kleinunternehmen in Georgien.

5 Fragen an: Dr. Lika Glonti 17/03/2021

Wir setzen unsere Interviewserie mit den Mitgliedern des Vorstands des Trägervereins der Schule fort. Folgen Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere deutschen und georgischen Vorstandsmitglieder, ihre ehrenamtliche Arbeit am Aufbau der Deutschen Internationalen Schule Tbilissi und ihren Blick auf die weitere Entwicklung der Schule.

Diesmal sprechen wir mit dem Vorstandsmitglied Dr. Lika Glonti. Viel Spaß beim Lesen!

Welche Beziehung haben Sie zu Deutschland? Wie sind Sie dazu gekommen, sich für ein deutsches Schulangebot in Georgien zu engagieren?

Ich habe schon als Kind in der Familie Deutsch gelernt, später dann im Kindergarten und in der Schule. Das war bei uns eine Art Familientradition: mein Großvater hatte das damals existierende Deutsche Realgymnasium in Tbilissi absolviert. Als Biologiestudentin war ich fünf Monate lang im Rahmen eines Austauschprogramms an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Später bin ich dann als Doktorandin erneut nach Deutschland gegangen: mit einem Promotionsstipendium des DAAD konnte ich an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München im Forschungszentrum für Neurowissenschaften 1998 promovieren. Meine gesamte Bildungsbiografie ist also aufs Engste mit Deutschland verbunden.

Wie erinnern Sie sich an die allererste Zeit der Schulgründung?

Ich erinnere mich gerne an diese Zeit. Es war sehr inspirierend, auch wenn wir viele Abende in schier endlosen Sitzungen verbracht haben. Aber ich hatte das gute Gefühl, dass ich etwas wirklich Wichtiges mache.

Wie hat sich die Schule seither aus Ihrer Perspektive entwickelt? Und was sind jetzt die größten Herausforderungen aus Ihrer Sicht als Vorstandsmitglied?

Die Schule hat sich beeindruckend entwickelt – und das war nicht so ohne Weiteres zu erwarten. Es gab ja gerade zu Beginn auch viele Risiken und Unwägbarkeiten. Der deutschsprachige Kindergarten hat sich hervorragend etabliert und ist ein Anziehungspunkt für Eltern, die ihre Kinder an die Bildungssprache Deutsch heranführen wollen. Das Kollegium hat sich beständig entwickelt und erweitert, die Schule verfügt inzwischen über eine vorbildliche Infrastruktur. Herausforderungen für die weitere Entwicklung sind aus meiner Sicht die kontinuierliche Qualitätsentwicklung sowie die Weiterbildung der Lehrkräfte in einem internationalen Kollegium.

Wie sieht Ihre konkrete Arbeit für die Schule aus? Können Sie dazu einen kurzen Einblick geben?

Ich unterstütze die Schule in den letzten Jahren insbesondere in ihrer Kommunikation mit den georgischen Bildungsbehörden. Als Deutsche Schule im Ausland unterliegt sie ja zwei Schulaufsichten: der deutschen und der georgischen. Das ist eine enorme Herausforderung, das wissen wir auch von anderen internationalen Schule im Land. Hier kann ich begleiten und beraten.

Die Arbeit im Vorstand ist ein unbezahltes Ehrenamt. Was sind Sie von Beruf und wo arbeiten Sie, wenn Sie nicht gerade für die Schule aktiv sind?

Als Biologin habe ich lange an der Universität als Dozentin und Wissenschaftlerin gearbeitet. Seit zwölf Jahren bin ich eher in der Bildungspolitik tätig und leite das nationale Erasmus+ Büro. Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Georgien kann derzeit insbesondere an Programmen zur Förderung der Hochschulzusammenarbeit und zum Austausch von Studierenden und Professoren teilnehmen. Hier muss man sagen, dass Deutschland ein ganz wichtiger Partner für uns ist.

5 Fragen an: Giorgi Batlidze 11/03/2021

Wir setzen unsere Interviewserie mit den Mitgliedern des Vorstands des Trägervereins der Schule fort. Folgen Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere deutschen und georgischen Vorstandsmitglieder, ihre ehrenamtliche Arbeit am Aufbau der Deutschen Internationalen Schule Tbilissi und ihren Blick auf die weitere Entwicklung der Schule. Diesmal sprechen wir mit dem Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden, Giorgi Batlidze. Viel Spaß beim Lesen!

Welche Beziehung haben Sie zu Deutschland? Wie sind Sie dazu gekommen, sich für ein deutsches Schulangebot in Georgien zu engagieren?

In den achtziger Jahren, noch zu sowjetischen Zeiten, gab es in Tbilissi die renommierte 6. Deutsche Schule, die als Vorreiterin einer demokratisch-liberalen Bewegung galt. In dieser Schule wurde intensiv Deutsch gelernt. Deutsch war also meine erste Fremdsprache. Später wollte ich Rechtsanwalt werden und habe ein Jurastudium begonnen. Mein Studium in Deutschland war für mich eine natürliche Weiterentwicklung meiner von der deutschen Sprache geprägten Schulzeit. Hinzu kommt, dass die georgische Gesetzgebung, insbesondere im Privatrecht, stark an deutsche Rechtskonzepte angelehnt ist. Zu guter Letzt habe ich dann auch meine Frau, eine deutschsprachige Juristin, während des Studiums in Deutschland kennengelernt.

Nach Abschluss des Studiums und meiner Rückkehr nach Georgien wollte ich mich in irgendeiner Weise für die deutsch-georgischen Beziehungen engagieren – auch als Dank für die erlebnisreichen Studienjahre in Göttingen. Außerdem war es mir wichtig, weiterhin Kontakt zur deutschen Community zu pflegen. Eher zufällig habe ich von der Absicht erfahren, in Georgien eine Deutsche Auslandsschule zu gründen und dachte mir, dass ich als Jurist dazu einen nützlichen Beitrag leisten könnte. So wurde ich Ende 2009 zum Gründungsmitglied der Vereinigung zur Gründung und Förderung der Deutschen Internationalen Schule Tbilissi.

Wie erinnern Sie sich an die allererste Zeit der Schulgründung?

Der Anfang war extrem spannend, mit vielen Herausforderungen und Ungewissheiten! Wir hatte nichts, was eine Schule ausmacht – keine Organisation, kein Gebäude, keine Lehrer und keine Kinder. Aber wir hatten Entschlossenheit und einen gesunden Optimismus. Und, das war vielleicht das Wichtigste, wir hatten die Unterstützung und das Vertrauen der Eltern.

Wie hat sich die Schule seither aus Ihrer Perspektive entwickelt? Und was sind jetzt die größten Herausforderungen aus Ihrer Sicht als Vorstandsmitglied?

Die Schule hat schon einen langen Weg hinter sich, obwohl wir uns immer noch in der Aufbauphase befinden. Wir haben mittlerweile ein etabliertes Schulwesen, engagiertes und qualifiziertes Personal, eine wachsende Kinderzahl und, wie ich finde, den schönsten Schulcampus in Georgien. Die größte Herausforderung ist für mich die Stärkung und Weiterentwicklung der Institution. Mit Spannung schaue ich auf unsere ersten Abiturientinnen und Abiturienten, die bald die Schule verlassen und weitere Bildungswege beschreiten.

Wie sieht Ihre konkrete Arbeit für die Schule aus? Können Sie dazu einen kurzen Einblick geben?

Durch meinen beruflichen Hintergrund bin ich für die juristischen Angelegenheiten der Vereinigung zuständig. Wir pflegen eine intensive Vorstandsarbeit, in der wir in enger Kooperation mit der Schulleitung über die wesentlichen und strategischen Fragen der Schulentwicklung beraten und entscheiden.

Die Arbeit im Vorstand ist ein unbezahltes Ehrenamt. Was sind Sie von Beruf und wo arbeiten Sie, wenn Sie nicht gerade für die Schule aktiv sind?

Ich bin praktizierender Anwalt und Partner in einer der führenden Anwaltskanzleien in Georgien (BLC).

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